Motoröle – Unterschiede beachten

Grundsätzlich ist es für jedes Auto überaus wichtig, mit dem richtigen Öl im Motor zu starten. Denn ohne ein solides Motoröl wird das Gefährt leiden und die Freude währt nicht lange mit dem Auto oder Motorrad. Der Hersteller unterscheidet zwischen drei Arten, die sich erheblich unterscheiden. ‘Da gibt es das Schmieröl, diese aus Grundölen hergestellt wird und zum Mineralöl für einen geschmeidigen Motor sorgt. Aber auch das Teilsynthetik und Synthetiköl, dass zum Teil oder ganz aus synthetischen Ölen hergestellt wird, sorgt für einen langlebigen Motor. Hierbei unterscheiden sich dennoch zwei Klassifizierungsstufen, die so genannten SAE, die seit 1911 festgelegt hat, Motoröle für Kraftfahrzeuge in Sommer- und Winteröle zu unterteilen.
Augen auf beim Öleinkauf
Damit jeder Verbraucher die Unterschiede schon beim Kauf berücksichtigen kann, steht bei den Viskositätsklassen ein W für Winter. Im Winter ist die Viskositätsklasse für Motoröle wesentlich niedriger, als im Sommer, dass mit unter den Grund hat, dass im Winter mit Minusgraden zu rechnen ist. Grundsätzlich gilt, umso höher die Viskositätsklasse, umso dickflüssiger ist das Motoröl und umgekehrt. Dickflüssige Motoröle besitzen zwar längere Lebensdauer, es sollte aber immer die Herstelleranweisung beachtet werden, die das einzelne Fahrzeug mit sich bringt.
Nur so, kann gewährleistet werden, dass der optimale Druck im Motor hergestellt werden kann. Bei zu niedriger Viskosität können die im Motor befindlichen Lager nicht ordentlich geschmiert werden, ein zu hoher begünstigt im schlimmsten Falle, bei den Dichtungen eine Überdrückung. Beides führt letztendlich zu einem defekten Motor. Mit einem guten Motoröl lässt sich für jeden Motor im Auto ein langlebiges Ergebnis erzielen.